Mädchen A

hinten links:

Sophie Bork, Theresa Lorenz, Angelina Ostwald, Marie Schreck, Pauline Kästner

vorne links:

Joleen Müller, Luise Peterka und TW Joesefine Hösler

nicht auf dem Foto:

Hannah Behrendt und Lene Storch

TRAINING

Freitag 16:30–18:00 Uhr Sparkassenarena

 

TRAINER / BETREUER

Mandy Marschinkowski

TABELLE

Die aktuelle Spielergebnisse sowie die Tabelle können hier eingesehen werden.


 

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Vom 10.11.2017-12.11.2017 fahren die A-Mädchen zu einem Vorbereitungsturnier nach Krefeld.

Rot Weiß Köln, Gladbacher HTC, Düsseldorfer SC, Uhlenhorst Mühlheim, Crefelder HTC und unsere Mädels werden daran teilnehmen.

Ich denke es wird ein spannendes, lustiges und vor allem lehrreiches Wochenende für uns werden. Wir freuen uns darauf.

 

Mandy

Die Mädchen A des CHC 02 bestreiten am Samstag vor heimischer Kulisse ein Turnier zur Vorbereitung auf die kommende Hallensaison. 

Zum Schlagabtausch werden Mannschaften aus Charlottenburg, Braunschweig, Meerane und Osternienburg erwartet.     

Über zahlreiche Zuschauer würden sich die Mädels sehr freuen. Der Hockeyball rollt ab 10:00 Uhr.  Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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Zum Abschluß der Feldsaison empfingen wir auf dem heimischen Grün der Sparkassenarena die Mannschaft des Tabellenzweiten aus Jena.

Mit einem 3:3 Unentschieden endete für uns die Feldsaison der diesjährigen Meisterrunde.

Dabei sah es vor Beginn der Partie alles andere  als rosig aus, denn Coach Mandy musste auf einige Stammkräfte verzichten. Trotz dessen gingen wir hoch motiviert und sehr konzentriert ins Spiel, denn wir wollten uns mit einem Sieg verabschieden.  Dieses Vorhaben erhielt jedoch bereits in der 3. Minute einen Dämpfer, denn die Gäste konnten eine Unkonzentriertheit in der Abwehr nutzen und mit 0:1 in Führung gehen.

Von diesem Rückschlag erholten wir uns aber schnell und konnten postwendend in Person von Tiia die erste Chance für uns verbuchen.Allerdings verfehlte ihr Schuss nur knapp das Gehäuse. Im Gegenzug einer sehr munteren und temporeichen Anfangsphase hatten die Gäste nun wieder eine Chance, aber Leo K. war mit ihrem schnellen Antritt zur Stelle und konnte ihrer Gegnerin den Ball problemlos ablaufen.Es ging hin und her und es war nur eine Frage der Zeit, wann und vor allem für wen der nächste Treffer fallen würde. Erneut war das Glück des Tüchtigen auf der Seite der Gäste, die in der 22. Minute auf 0:2 stellten. Doch auch davon ließen wir uns unterkriegen. Immer wieder angetrieben von Luise, Angie und Pauline im Mittelfeld erspielten wir uns mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Und endlich wurden wir auch für unseren kämpferischen Einsatz belohnt. Ein Zuspiel von Pauline fand die freistehende Tiia, die sich im Schusskreis gegen 2 Verteidigerinnen durchsetzen konnte und unhaltbar zum 1:2 einschoss.Das wurde aber auch Zeit.Doch die Freude währte nicht lange. Im Gegenzug gab’s eine Strafecke gegen uns, in dessen Folge das 1:3 fiel. Von diesem Rückschlag mussten wir uns erstmal erholen, aber dafür war keine Zeit. Kurz vor der Pause trieb uns Mandy noch einmal nach vorne und für dieses Anrennen wurden wir dann auch mit der ersten Strafecke für uns belohnt. Nach kurzer Absprache des Dreiergespann`s Luise,Joleen und Leo K. war klar, das Ding musste rein.Und dann ging es ganz schnell:Perfekte Reingabe von Leo,perfekt gestoppt von Luise und noch perfekter geschossen von Joleen. Das war ein Strahl ans Brett,bei dem die Jenaerinnen nur hinterherschauen konnten. Kurz darauf baten die guten Unparteiischen Simon und Max beide Mannschaften zum Pausentee.

Nachdem Seitenwechsel gingen beide Mannschaften das hohe Tempo weiter und von Müdigkeit war keine Spur. Klar,wir wollten das Spiel drehen und gewinnen, die Gäste das Ergebnis verwalten.Und so sahen die zahlreichen Eltern und anderen Zuschauer ein regelrechtes Feuerwerk an Torchancen auf beiden Seiten, wobei Paula und ihre Gegenüberin immer mehr im Mittelpunkt standen und mit klasse Paraden weitere Tore verhinderten.

Mitte der zweiten dann der Schockmoment. Durch einen abgefälschten Ball wurde Luise so unglücklich getroffen, das sie nicht mehr weiterspielen konnte. Grund genug für uns,noch enger zusammen zurücken und weiter Volldampf zu machen.Und siehe da,unsere Bemühungen wurden belohnt.Mit einem langen Pass von Marie wurde Fine (auch diesmal klasse im Sturm) über links auf die Reise geschickt.Starke Ballannahme,kurz den Gegner ausgekuckt und der Verteidigerin den Ball im Kreis an den Fuß gespielt.Strafecke!Auf Grund der Verletzung von Luise musste also eine andere Variante her (hatten wir ja auch INTENSIV im Training geübt ;)).Leo K. wieder als Hereingeberin und Joleen am Schlag.Ein krachender Schuss und drin war das Ding.Allerdings wurde der Schuss von einer herauslaufenden Verteidigern mit dem Schläger berührt und somit unhaltbar abgefälscht,aber der wäre auch so rein gegangen. WAHNSINN!

Dann nahm Mandy eine Auszeit,um uns mal kurz Luft holen zu lassen und uns noch einmal zu motivieren.Aber das brauchte sie gar nicht,denn wir waren voll drin im Spiel und taten alles für einen Sieg.Und so wurden bereits die Angriffe der Gäste frühzeitig im Keim erstickt, denn Lotti,Marianne und Hannah leisteten unermüdliche Arbeit im gegnerischen Viertel und erkämpften sich ein ums andere Mal den Ball.Dann kamen die Gäste aber doch nochmal gefährlich in unsere Hälfte, aber auch hier waren wir zur Stelle und so konnte Theresa ihrer Gegnerin geschickt das Spielgerät abluchsen und prompt den letzten Angriff einleiten.Blitzschnell schalteten wir um und so ging es über wenige Stationen zielstrebig Richtung Schusskreis. Und dann war sie da,die nächste,letzte,alles entscheidende Strafecke. Mucks Mäuschen still war es in der Sparkassenarena, als die üblichen Protagonistinnen Joleen und Leo zu Werke gingen, doch dieses Mal fiel der Jubel leider aus, denn die Abwehr der Gäste hatte sich gut auf die Situation eingestellt und so konnte diese letzte Chance zu unserem Leidwesen verhindert werden.

Und so blieb es dann letztendlich beim, auf Grund der zweiten Halbzeit, schmeichelhaften Punktgewinn für Jena.

Es waren am Start: Paula, Fine, Lotti, Luise, Joleen, Marie, Leo K., Marianne, Tiia, Hannah, Theresa, Pauline und Angie

P.S.: Ein Dank an Lea und Lara für die umfangreichen Notizen

Für uns endete diese erste,gemeinsame Spielzeit mit einem hervorragenden 3. Platz hinter Chemnitz und Jena. Und die Saison hat gezeigt,das man mit vereinten Kräften deutlich mehr erreichen kann als jeder Einzelne für sich. Vielleicht können wir ja im nächsten Jahr an die gute Zeit anknüpfen und noch erfolgreicher sein.

Jetzt geht`s für alle erstmal wieder auf getrennten Wegen weiter, denn die Hallensaison steht vor der Tür.

In diesem Sinne verabschiede ich mich von dieser Stelle hier,bedanke mich bei allen Eltern,Mädels und natürlich auch bei Mandy für eine tolle Saison und schöne Zeit und wünsche beiden Mannschaften viel Glück und Erfolg für die neue Hallensaison.

Tschüß,schirijo und winke,winke,

Matthias

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Mit einem wahren Torfestival beim ATV Leipzig endete für uns das letzte von 4 Auswärtsspielen. Bei den bis dato sieglosen Leipzigerinnen gewannen wir mit 8:0.

In einer sehr einseitig geführten Partie überraschte Couch Mandy nicht nur den Gegner, sondern auch uns mit einer anderen und deutlich offensiveren Aufstellung. Zum einen fand sich Abwehrchefin Anna plötzlich am anderen Ende des Spielfeldes in Form des Mittelstürmers wieder und zum anderen wurde auch im Mittelfeld und der Abwehr kräftig rotiert, um den Gegner früh unter Druck setzen zu können. Und das Konzept ging voll auf. Bereits in der 1. Minute hat es zum ersten Mal „gemüllert“ (wie es bei einem großen deutschen Fußballverein so schön heißt). Direkt nach dem Anpfiff stürmten wir nach vorne und erspielten uns prompt die erste Strafecke. Herein gebracht von Leo K. zog Joleen mit einem satten Flachschuß vom Schusskreisrand ab und ließ der herauslaufenden Abwehr keine Chance. Auch für den Torwart unerreichbar schlug der Ball unten links ein.

Wow, dachten sich die mitgereisten Eltern, was für ein Start. Und sie kamen aus dem Staunen gar nicht raus, denn nur 3 Minuten später zappelte der Ball erneut im Tor. Nach herrlichen Doppelpassspiel im Mittelfeld von Joleen und Luise setzte letztere zu einem staken Dribbling über die rechte Seite an und passte im richtigen Moment zu Anna. Diese ließ mit einer genialen Finte ihre Gegenspielerin ins Leere laufen, umkurvte die herausstürzende Torhüterin und schob den Ball zum 2:0 über die Linie. Die Taktik von Mandy ging in der Anfangsphase voll auf, denn die Gastgeberinnen wussten gar nicht,wie ihnen geschieht. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte immer wieder auf’s Leipziger Tor zu und zack, „müllerte“ es zum zweiten Mal.Hervorragend von Pauline in Szene gesetzt, tankte sich Joleen dieses Mal über links durch und leitete ihren zweiten Treffer mit einem Doppelpass auf Anna selbst ein. Nach Ballannahme von Anna lief Joleen in den Schusskreis und hielt bei der scharfen Hereingabe nur den Schläger hin, so das der Ball unhaltbar in die Maschen flog. Und die Leipzigerinnen? Hatten in der Anfangsphase und auch im weiteren Verlauf nicht den Hauch einer Chance. Sowohl die Abwehrreihe mit Lene, Marie und Leo K. hatten einen ebenso ruhigen Tag wie auch Fine in der ersten und Paula in der zweiten Halbzeit. Aber der erste Durchgang war ja noch nicht zu Ende und das Tempo unvermindert hoch. Mit einem klasse Pass schickt Luise Lotti über rechts auf die Reise, die bis zur Grundlinie läuft und den Ball in den Rücken der Abwehr spielt. Diesmal war aber rechtzeitig eine Verteidigerin zur Stelle und konnte den Ball ins Seitenaus spielen. Dann kam der „große“ Auftritt von Anna. Sie hatte innerhalb kürzester Zeit zweimal die Möglichkeit, auf 5:0 zu stellen und war anscheinend selbst überrascht, das sie die Dinger nicht reingemacht hat. Was war passiert! Nach langem Pass aus dem Mittelfeld von Angie hatte sie beim ersten Versuch nur noch den Keeper vor sich, ließ diesen geschickt ins Leere laufen und schob den Ball am leeren Tor vorbei. Die Eltern und wir auf der Bank dachten uns so, kann ja mal passieren. Aber nur zwei Minuten später passierte das Unglaubliche. Fast die gleiche Situation. Zuspiel aus dem Mittelfeld von Joleen in den Lauf von Anna, wieder eine Finte gegen den Torwart, wieder das leere Tor, wieder daneben. Das muß doch mit dem Teufel zugehen,dachten alle, oder war es vielleicht ein Platzfehler? Wir wussten es nicht und nahmen es, wie Anna auch, auf Grund der Gesamtsituation, schmunzelnd zur Kenntnis. Dann war auch schon Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel und einer entspannten Ansprache von Mandy, die vollauf zufrieden war, ging es allerdings mit Volldampf weiter auf Torejagd. Innerhalb von sieben Minuten machten wir den Sack endgültig zu. Als erstes traf Tiia zum 4:0. Nachdem sie über rechts druckvoll in den Schusskreis eindrang, warteten alle auf das Abspiel. Doch sie sah die Lücke im kurzen Eck und dachte sich, den mach ich alleine. Und dann Tiia zum Zweiten. Nach Zuspiel von Lotti netzte sie unhaltbar zum 5:0 ein. Auf Grund weiterer Umstellungen fand sich plötzlich Theresa im Sturm wieder und prompt konnte auch sie jubeln. Mit einem starken Antritt überlief Leo K. gleich mehrere Gegenspielerinnen und passte dann mit einer perfekten Flanke zu Theresa, die goldrichtig am langen Pfosten stand und das Spielgerät per Direktabnahme ans Brett nagelte, 6:0.

Wir strotzten weiter vor Selbstvertrauen und Spielwitz und ließen einfach nicht locker. Nachdem Luise zum Luft holen in die Abwehr beordert wurde , waren nun Marie und Angie die treibenden Kräfte im Mittelfeld. Klasse Ballstaffetten und schöne Spielzüge gingen nun von diesen beiden aus. Und so konnte sich auch Marianne großes Lob von Mandy abholen. Denn sie war es, die sehr agil und laufstark auf der rechten Aussenbahn unterwegs war und die ein oder andere gefährliche Flanke in des Gegners Schusskreis brachte. Daraus resultierend sprangen zwei weitere Strafecken heraus. Diese Chancen ließ sich Joleen natürlich nicht nehmen. Nach erneuter Hereingabe von Leo K. visierte sie diesmal die lange Ecke an, jedoch rauschte ihr knallharter Flachschuss nur Millimeter am Kasten vorbei. Beim 2. Versuch kam der Ball etwas ungenau rein, so das ein Torschuss leider nicht möglich war und eine Verteidigerin klären konnte.

Da war deutlich mehr drin, aber mit den Ecken haben bzw. hatten wir es in dieser Saison auch nicht so,leider. Auch Hannah,die diesmal auf der für sie etwas ungewohnten linken Seite zum Einsatz kam, passte sich dem Spielverlauf glänzend an. Durch ihr frühzeitiges Anlaufen störte sie entscheidend den Spielaufbau der Leipziger Hintermannschaft und konnte ein ums andere Mal den Ball erobern und weitere Angrifffe einleiten. Und das Spiel war ja noch nicht zu Ende und die Lust auf mehr war deutlich zu spüren.

Nachdem Anna nach längerer Ruhephase in der Abwehr wieder als Sturmspitze eingesetzt wurde, konnte auch sie ein zweites Mal jubeln. Nach großem Gewusel im Leipziger Schusskreis schaltete sie am schnellsten und erhöhte auf 7:0.

Den Schlusspunkt unter einer sehr einseitigen Partie setzte dann noch Leo K. Klasse in Szene gesetzt von Joleen nahm sie sich am Schusskreisrand aus halbrechter Position ein Herz und hämmerte die Kugel mit einen präzisen Schuss ins lange Eck. Was für ein Kracher! Dann war Schluss und die armen Leipzigerinnen waren endlich erlöst.

Mit dieser klasse Vorstellung begeisterten wir nicht nur Mandy und Matthias, sondern auch die mitgereisten Eltern , sowie Ernst und Roland Messinger, die als „Zaungäste“ anwesend waren.

Es spielten: Paula, Fine, Lene, Leo K., Marie, Pauline, Theresa, Luise, Joleen, Lotti, Anna, Angie, Marianne, Hannah und Tiia

 

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Nach einem knappen und jederzeit verdienten 2:0 Erfolg in Dresden hatten wir nach der schmerzhaften Niederlage vom vergangenen Wochenende endlich wieder Grund zum jubeln.

Dabei sah der Beginn äußerst vielversprechend aus, denn wir legten los wie die Feuerwehr. Nach Zuspiel von Anna hatte Tiia die erste große Möglichkeit, aber die Dresdener Torhüterin reagierte blitzschnell und parierte ihren Flachschuss. Dann war Anna selbst am Zug, denn es gab die erste Strafecke des Spiels. Leo K. brachte die Hereingabe perfekt auf Anna, die den Ball mit einem Schlenzer über die herauslaufende Torhüterin, aber auch über das Tor setzte. Da war absolut mehr drin. Unsere mitgereisten Fans Lea und Leo B. konnten gar nicht so schnell mitschreiben, denn es folgten praktisch im Minutentakt Chance auf Chance, aber was fehlte,war der erlösende Treffer. Und von den Gastgebern, ja, die spielten auch mit, war kaum was sehen. Zu groß war der Druck auf ihr Tor, das sie es kaum bis zur Mittellinie schafften. Mandy und Matthias rauften sich so langsam ihre Haare, denn es war kaum noch mit anzusehen, wie wir unsere gut herausgespielten Chancen „vergeigten“. Dazu schlichen sich auch noch unnütze Abspielfehler und riskante Dribblings in unser Spiel ein, die die Gastgeber so langsam besser ins Spiel brachten. Und siehe da, gab es auch Mitte der ersten Hälfte die erste Tormöglichkeit für Dresden, aber Paula war auf dem Posten und konnte diese vereiteln. Dann war es endlich soweit. Mit einem Doppelpack von Marie war der Bann gebrochen. Angetrieben von Luise, die im Zusammenspiel mit Pauline das Spielgerät geschickt vom Mittelfeld aus nach vorne in den Schusskreis trieb und ihrer Gegnerin den Ball an den Fuß spielte, gab es eine weitere Strafecke. Nach etwas ungenauer Hereingabe konnte Anna nicht mehr selbst abschließen und legte den Ball quer zu Marie, die die Kugel mit einem strammen Flachschuss im Dresdener Gehäuse unterbrachte. Die längst überfällige Führung!!!Und dann Marie zum Zweiten. Diesmal war Anna der Ausgangspunkt. Mit einer klasse Einzelaktion und dem genauen Pass auf den langen Pfosten nahm Marie die Kugel direkt und setzte sie halb hoch in die Maschen. Dann war Halbzeit.

Trotz der Freude über die Führung konnten Mandy und Matthias mit dem Spiel nicht zufrieden sein. Zu viele Fehler und auch teilweise fehlender Ehrgeiz waren ausschlaggebend, das in der Pause Klartext gesprochen wurde. Während Mandy die ruhigeren Worte wählte, hatte Matthias eine deutlich lautere Ansage parat. Aber gebracht hat es wenig. Zwar waren wir weiterhin tonangebend und Spiel bestimmend, aber es fühlte sich an, als ob wir Blei in den Füßen hatten, so nach dem Motto:“Der Wille ist da, aber das Fleisch ist zu schwach“. Die Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen,waren weiterhin da, doch die Tore wollten einfach nicht fallen. Zu dem häuften sich die Fehler im Abspiel, weil der jeweils Ballführende keine Anspielpartner fand und der Ball ein ums andere Mal dem Gegner überlassen werden musste. Dieser hatte in den Schlussminuten noch einige Möglichkeiten, das Resultat aus ihrer Sicht zu verbessern, konnte aber auch selbst die eigenen Chancen nicht nutzen. So blieb es am Ende beim letztendlich verdienten, aber vom Ergebnis her enttäuschenden 2:0 für uns.

Es spielten: Paula, Lene, Marie, Anna, Leo K., Lotti, Marianne, Pauline, Angie, Hannah, Luise, Theresa und Tiia

Leo Joleen

An diesem Wochenende stand mit dem Spitzenspiel der bis dato ungeschlagenen Chemnitzer Mädels und uns das Highlight der diesjährigen Saison auf dem Programm. Erneut mussten wir auswärts antreten und uns in einem packenden und spannenden Spiel mit 3:1 geschlagen geben.

Es war das erwartet schwere Spiel, das wir auf fremden Grün zu bestreiten hatten, dennoch versteckten wir uns nicht und hatten nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit zur Führung. Luises  Flachschuss verfehlte jedoch knapp das Tor der Gastgeberinnen. Das machte uns Mut und gab uns ein bisschen mehr Selbstvertrauen und Sicherheit im weiteren Spielverlauf. Dank einen stabilen Abwehr um Anna, Joleen, Sophie und Leo K. ließen wir kaum Chancen der Chemnitzerinnen zu und wenn doch mal ein Ball durchkam, war stets Paula zur Stelle. Und so schickten wir uns an, das Spiel so nach und nach an uns zu reißen. Das gelang im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser, denn nicht die Hausherrinnen machten das Spiel, sondern wir. Wir erspielten uns Chancen am Fließband, scheiterten aber immer wieder am Goalie der Chemnitzerinnen, oder verfehlten mit unseren Schüssen knapp das Tor. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Einen machen das Spiel und die Anderen schießen die Tore. So geschehen kurz vor der Pause. Nachdem wir ein weiteres Mal in der Vorwärtsbewegung waren, verloren wir den Ball im Mittelfeld und dann ging es ganz schnell. Ein präziser Pass in die Spitze zur frei gelaufenen Mittelstürmerin, die Paula keine Chance ließ und praktisch mit dem Pausenpfiff zum 1:0 einschob.

Nach dem Seitenwechsel kam Chemnitz wacher zurück ins Spiel. Mit der Führung im Rücken starteten sie furios und konnten mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten auf 3:0 stellen. Dabei sah unsere Abwehr dieses Mal alles andere als gut aus. Individuelle Abwehr- und Abstimmungsfehler machten es den Gastgeberinnen zu einfach, das Tor zu treffen. Nach einer Auszeit und positionellen Umstellungen setzten wir nun alles auf eine Karte. Angetrieben von Anna, die in der 2. Halbzeit als Ballverteilerin fungierte, kam der Ball zu Pauline ins halbrechte Mittelfeld. Mit einem starken Antritt zog sie an ihrer Gegenspielerin vorbei und passte auf Luise, die einschussbereit in Tornähe stand. Mit einer geschickten Drehung verlud sie den Keeper und netzte zum 3:1 ein. Und weiter ging es druckvoll nach vorne. Die Angriffsbemühungen der Chemnitzerinnen wurden bereits in ihrer eigenen Hälfte gestört und unterbunden, so das wir uns weitere hochkarätige Torchancen erspielten. Leider hatten wir dieses Mal das Glück nicht auf unserer Seite und so blieb es am Ende beim 3:1 für Chemnitz.

Trotz der Niederlage und der damit (eventuell) verpassten Teilnahme an der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft können wir trotzdem stolz auf das bis jetzt Erreichte sein, zumal man gesehen hat, das wir auch mit den vermeintlich Großen gut mithalten können.

Es spielten: Paula, Fine, Anna, Sophie, Lene, Leo K., Joleen, Luise, Angie, Pauline, Lotti, Marianne, Theresa, Hannah, Tiia

Ein Danke schön geht wieder an Matthias Schmidt für den tollen Artikel!